Schon oft haben wir davon gehört und endlich haben wir es auch dorthin geschafft: ins Karma Food! Dort heißt es nämlich “Breakfast all day long” und super leckere Wochenmenüs haben sie angeblich auch. Das wollten wir ausprobieren und sind deshalb ins Karma Food geradelt. Die Lage ist grandios für alle, die gern die Öffis benutzen, denn es liegt nur wenige Gehminuten von der U2 Station Messe-Prater entfernt und auch für all jene, die wie wir gerne mal das Bike nehmen. Direkt im Stuwerviertel gelegen wird im Karma Food viel Wert auf frische, nachhaltige und saisonale Produkte, die meist bio sind, gelegt. Und – wie es der Name bereits verrät – natürlich auch auf ein gutes Karma! Alle Karma-Laws, wie beispielsweise “ don’t go through life, grow through life ”, kann man auf der Homepage nachlesen, was wir sehr sympathisch finden!

Man betritt das Lokal durch einen großen Schanigarten, der zum Verweilen einlädt. Da es ein sonniger und warmer Tag war, haben wir uns an einen Tisch im Garten gesetzt. Es empfiehlt sich übrigens, seinen Tisch bereits vorab zu reservieren – das geht ganz einfach über ein Formular auf der Homepage. Unseren Platz haben wir dank des Tischkärtchens mit der Aufschrift “Hallo Cora & Verena, schön, dass ihr da seid” schnell gefunden. Schon allein durch diese Kleinigkeit fühlten wir uns super herzlich empfangen. Auch das Innere des Lokals kann sich sehen lassen: die Mischung aus Beton und Holz und die vielen grünen Pflanzen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.

Der Blick in die Karte verrät, dass das Karma Food einige vegane Frühstückskreationen zu bieten hat. Es gibt 2 verschiedene Bowls, 2 Sandwiches und Tofu-Scramble. Sofort ins Auge gesprungen ist uns das Holy-smoke-Sandwich mit hausgemachtem Karotten-Lachs, Kräuteraufstrich und Gurken-Joghurt-Relish. Allerdings hat es uns an dem Tag mehr nach
Lunch gelüstet, deshalb werden wir es definitiv beim nächsten Frühstücksdate probieren! Neben Frühstücksgerichten kann man auch aus 3 verschiedenen Tagesmenüs wählen, von denen mindestens 2 vegan und meist auch glutenfrei sind. Die Getränkeauswahl ist ebenfalls vielfältig: es gibt neben verschiedenen klassischen Kaffeevariationen auch noch Bio-Matcha Latte, Kurkuma Latte oder kreative Teesorten, wie hausgemachten Orangen-Ingwer-Rosmarin-Tee sowie erfrischende Limonaden und frisch gepresste Säfte. Ganz nach dem Motto “Transparenz is king” findet man in der Speisekarte außerdem alle Infos zu den Zutaten, die im Lokal verarbeitet werden. So landet beispielsweise Tofu aus Traiskirchen sowie feinstes Bio-Sauerteigbrot aus dem Weinviertel auf den Tellern.

 

Unsere Auswahl fiel auf folgende Speisen: die Take me to Paradise Bowl mit gerösteten Masala-Kichererbsen, Baby-Blattspinat, Curry-Tempeh, Karotten-Rotkraut, eingelegtem Ingwer, Limetten-Mayonnaise, frischem Koriander und Avocado sowie das Tandoori-Veggie Curry mit Bio-Naturreis. Vom Curry waren wir geschmacklich sehr begeistert! Die Frische der Zutaten hat man hier förmlich rausgeschmeckt. Auch die Bowl war sehr gut gewürzt mit ihren knackigen Kichererbsen und auch dem geschmackvollen Tempeh. Ein Getreide wie Couscous, Quinoa oder einfach Brot dazu hätten wir ganz gut gefunden, ist aber Geschmackssache.

Nach dem Essen haben wir uns noch einen Cappuccino gegönnt – den gibt’s hier mit Hafermilch. Vegane Desserts gibt es hier wohl auch, doch bei unserem Besuch waren sie leider schon aus, was etwas schade war. Die beiden ServicemitarbeiterInnen waren jedoch super freundlich und bemüht und haben stets nachgefragt, ob bei uns alles passt.

Fazit:
Super nettes, freundliches Lokal mit tollem veganen Angebot und gutem Preis/Leistungsverhältnis. Das Lokal und der Gastgarten laden zum Verweilen ein, die wechselnde Wochenkarte bietet einiges an Abwechslung. Übrigens gibt es noch weitere 3 Standorte in Wien sowie 3 weitere Lokale in Klosterneuburg. Für gutes Karma ist also gesorgt, für gutes Essen sowieso.