Wenn Veganes auf dem Grill landet…

Für Menschen, die vegan leben, kann eine Grillfeier schnell zum Frustrationserlebnis werden. Oft ist die Ausbeute für Veganer eher mager und geschmacklich nicht gerade die Sensation. Diese Zeiten sind – zum Glück! – vorbei. Das wusstet ihr noch nicht? Dann habe ich hier ein paar Inspirationen für euch, damit auch ihr sommerliche Grill-Sessions genießen könnt.

Scharfe Spießer

Für den veganen Barbecue einfach Paradeiser, Paprika und ähnliches zerkleinern und abwechselnd Gemüse und Tofu auf einen (Holz-)Spieß stecken. Hierfür eignet sich der Grill-Tofu von Vegavita bestens – denn bereits mariniert kann dieser ratzfatz zerkleinert und aufgespießt werden, um anschließend mit seinen Freunden Paradeiser & Co auf dem Rost zu brutzeln. Dazu passt eine süß-saure Chilisauce: Dafür Orangen- und Ananassaft mit Essig und ein wenig Zucker mischen. Für die nötige Schärfe zwei Esslöffel Chilisauce dazu geben.

Grünzeug mit Drumherum

Auch wenn ich euch ausgefallene Grillalternativen versprochen habe, geht’s nicht ohne einen altbewährten Klassiker: den Salat. Der kommt jedoch nicht im faden Erscheinungsbild daher, sondern in neuem Kleidchen. Für eine Portion Grünzeug mit Drumherum einen Maiskolben in kleine Stücke zerteilen und den mit Öl bestrichenen Mais 10 bis 15 Minuten am Rand des heißen Grills bräunen. Anschließend verschiedene Salatsorten waschen und marinieren – dafür eignet sich beispielsweise ein Olivenöl-Balsamico-Dressing mit Senf und Honig. Den Salat mit Paradeisern, Oliven und dem Tofu-Antipasti  von Vegavita anrichten, inzwischen sollte auch der Mais fertig sein. Diesen auf das Salat-Nest setzen – und fertig ist die Leckerei!

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Süßkartoffel mit Würze und Dip

Zuerst ein Öl-Mäntelchen zum Bestreichen der Süßkartoffel mischen. Dafür eine Chilischote entkernen und klein hacken, dann Petersil von den Stielen zupfen und ebenfalls fein hacken. Beides mit einigen Esslöffeln Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Süßkartoffeln in Scheiben schneiden, mit der Paste bestreichen und so lange grillen, bis sie weich sind und Farbe bekommen haben. Dazu passt der würzige Harissa von Vegavita, der dem Ganzen eine pikant-scharfe Note verleiht und dem Gericht den letzten Schliff gibt.

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Pita mit allem, ohne Scharf

Meine absolute Lieblingsspeise – Pita – ist auch in der veganen Variante ein absoluter Hochgenuss. Für die gefüllte Pita Gemüse nach Belieben waschen und klein schneiden.

Für die klassische Kebab-Variante eignen sich Paradeiser, Salat, Rotkraut und (Frühlings-) Zwiebel. Zuerst kommt aber der Falafelmix von Vegavita dran: Dazu den Packungsinhalt mit warmen Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend kleine Bällchen formen und in heißem Öl goldbraun braten. Dann das Brötchen aufschneiden und kurz auf dem Grill anrösten. Jetzt das Gemüse schneiden und so ins Pita-Brötchen füllen, dass nicht alles gleich beim ersten Bissen heraus fällt. Falafel oben drauf und für den nötigen Biss die volle Pita noch für kurze Zeit auf dem Rost grillen. Wer mag, kann die vegane Brottasche mit Hummus von Vegavita servieren. Hört sich lecker an? Ist es auch, glaubt mir!

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Einfach, aber lecker – und auch für Veganer geeignet. Die veganen Frankfurter von Vegavita vom Plastik befreien und kurz von beiden Seiten grillen. Da es sich hier um die klassische Variante handelt, gibt es dazu am besten nur eine Semmel und nach Belieben Senf und Ketchup. Fertig ist der vegane Klassiker nach Wiener Art.

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Wie ihr gesehen habt, müssen Veganer nicht zwangsläufig das Beilagen-Büffet leer räumen und sich danach noch immer mit Hunger herumschlagen. Mit diesen Gerichten seid ihr sicherlich gut für die nächste Grillparty gerüstet. Mahlzeit!