Veganer Potlock Brunch

Brunchen ist super und mit dem “Potluck”-Konzept kombiniert gleich noch viel besser. Potluck-Treffen sind in den USA weit verbreitet. Jede_r Teilnehmer_in bereitet eine oder mehrere Speisen vor, bringt diese mit und schon haben alle eine Riesenauswahl. Daher stehen Potluck-Brunches bei mir regelmäßig am Plan.

Zu meinen absoluten veganen Brunch-Klassikern zählen: Tofu Scramble, Pancakes und Waffeln. Aber auch Striezel, Zimtschnecken, French Toast, Breakfast Burritos, selbst gemachte Aufstriche, Vurst, veganen Speck und Hash Browns hatte ich schon öfters mal auf meinem prall gefüllten Brunch-Teller.

Überhaupt gilt bei Brunch: Nichts ist unpassend. Warm oder kalt, süß oder pikant, alles geht! Auch traditionell omnivore Speisen lassen sich für den veganen Brunch leicht und schnell veganisieren. Wer gerne selbst Vleisch aus Seitan herstellt und experimentierfreudig ist, sollte unbedingt mal dieses „Bacun” Rezept für leckeren veganen Speck testen. Und aus “MyEy”, einem veganen Eiersatzprodukt auf Pflanzenproteinbasis, ist schnell das dazu passende vegane Spiegelei gebastelt.

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Auch am Kochbuchmarkt tut sich einiges in Richtung veganer Brunch. Sehr empfehlenswert ist hier der Klassiker “Vegan Brunch” von Isa Chandra Moskowitz. Wer Inspiration für den nächsten (oder gar ersten?) veganen Brunch benötigt, sollte dort unbedingt einen Blick hinein wagen.

Ein paar Tipps noch für den gelungenen Brunch: Die vegane “Eierspeise”, der Tofu Scramble gelingt am besten mit Kala Namak, einem geschwefelten Salz, das dem Tofu noch den Extrakick an “eiigem” Geschmack verleiht.

Pancake-Rezepte habe ich schon viele ausprobiert. Momentan verwende ich am liebsten jenes aus dem ersten Kochbuch von Chloe Coscarelli, die übrigens in New York eben ihr erstes – natürlich veganes – Restaurant eröffnet hat.

Und bei Waffeln gilt: Das Waffeleisen erst so richtig heiß werden lassen und zwischendurch immer mit in Öl getunkter Küchenrolle nachfetten.

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Viel Spaß und lasst es euch schmecken!