Im Veggiezz gehen die vegane Küche und das einladende, frische Ambiente aus Naturmaterialien eine perfekte Symbiose ein. Aktuell hat das Franchise-Lokal 4 Standorte:

  • 1010 Wien, Salzgries 9
  • 1010 Wien, Opernring 6
  • 1090 Wien, Alsberbachstraße 20
  • 8010 Graz, Kaiser-Josef-Platz 4

Von Suppen und Bowls über Burger und Wraps bis hin zu Pasta Gerichten, Desserts, Bio-Limonaden sowie veganen Cocktails lässt das Veggiezz keine Wünsche im Sortiment offen. Bei Burgern und Wraps kann man zwischen “Home Fries” und Süßkartoffel-Pommes wählen. Mir haben es vor allem die knusprigen Süßkartoffel-Pommes sehr angetan, die in stylishen, kleinen Bechern serviert werden. Dazu gab’s einen Smoky Burger, den man wahlweise im klassischen oder im Vollkorn-Bun bestellen kann sowie in einer glutenfreien Variante.

Mich hat es vor allem bezüglich den Burgern ins Lokal gezogen und hier ist positiv zu erwähnen, dass die Auswahl – auch zum Beispiel im Vergleich zur Swing Kitchen – an Patties sehr groß ist. Auswählen kann man zwischen einem Grünkern-, Seitan und Lupinen-Eiweiß-Patty, die allesamt in Bio-Qualität sind.

Die Atmosphäre im Veggiezz setzt auf Entschleunigung und möchte ein entspanntes Umfeld abseits vom stressigen Arbeitsalltag bieten. Das gelingt auf jeden Fall, wobei es mir persönlich fast ein bisschen zu sehr durchgestyled und bemüht ist. Eine große, offene Theke ist das Herzstück des Ladens und verdeutlicht: Hier gibt es auch Snacks und Getränke zum Mitnehmen. Im Stil des Coffeeshops gibt es hier Kaffee und Milchshakes (jeweils Wahlweise mit Reis-, Soja- oder Mandelmilch) bis hin zu Cookies und Brownies in der Vitrine. Das Angebot ist mit Kreide auf Täfelchen geschrieben und verleiht dem ganzen einen recht persönlichen Charme.

Trotz all der Entschleunigung werden die Speisen aber wirklich sehr schnell serviert. Preislich ist das Veggiezz mit über 10 Euro für einen Burger plus Dipp schon sehr gehoben. Ebenso kritisch zu hinterfragen gilt es das Restaurantkonzept, da das Veggiezz quasi ein Franchise-Ableger des “Flying Diner” ist und hier zwei “Zielgruppen” (vegan und omnivore) “abgeholt” werden.

Fazit: “Nicht Fisch, nicht Fleisch”. Das Veggiezz möchte zwar kein “Fast Food”-Laden sein, ist es dann aber doch irgendwie bzw. fehlt es zu einem erstklassigen Restaurant dann doch irgendwie. Dank den Süßkartoffel-Pommes wird mich das Veggiezz aber auch weiterhin zu sehen bekommen. ;-)