The Green Garden

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Um es kurz zu machen: Das Essen im Green Garden ist ein Traum.

Das Motto des Restaurants ist: “Es muss nicht gesund aussehen und schmecken, es muss köstlich aussehen und noch besser schmecken!” Und ich kann bestätigen: Das tut es.

Bei meinem Besuch dort war ich wirklich im siebten Schlemmer_innen-Himmel. Es gibt dort alles, was mein veganes Foodie-Herz begehrt. Anfangen tut es schon mal bei der veganen Fritattensuppe. Ein gutes Fritattensüppchen lacht mich nämlich in Restaurants immer so sehr an, dass ich es manchmal fast bedaure, vegan zu sein. Darum freue ich mich immer und überall, wenn ich eine vegane Variante bestellen kann – und das ist leider eine Rarität.

Abgesehen von meiner Lieblingssuppe bietet die Speisekarte sonst eher extravagante Gerichte. Als Vorspeise kann ich den Wildkräutersalat mit Cashewkäse sehr empfehlen. Unter den Hauptspeisen finden sich zwar leider auch verlockende Dinge, die nur vegetarisch sind, aber die vegane Auswahl ist trotzdem nicht schlecht. Zum Beispiel gibt es vegane Tortellini mit Tofu-Füllung und, für alle, die es gerne klassisch haben, einen Burger mit allem Drum und Dran.

The Green Garden Schild The Green Garden Essen

Ein Highlight sind auch die Desserts. Allein für den Obst-Crumble mit selbstgemachtem Eis lohnt es sich schon, hinzugehen!

Die Preise hier sind gesalzen und die Portiönchen sehr klein, aber dafür, was geboten wird, ist das alles in allem noch tolerabel. Denn die Speisen sind nicht nur wirklich extrem lecker, sondern es wird hier auch auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Naturbelassenheit sehr großen Wert gelegt. Auf Nahrungsmittel, die mit Hilfe von Düngern oder Konservierungsstoffen erzeugt werden, wird so gut es geht verzichtet. Und man geht ja schließlich nicht jeden Tag fein essen.

Das Green Garden hat eine schöne Auswahl an guten Weinen und wer sich als Aperitiv etwas Spezielles gönnen möchte, wird hier fündig: Lavendel-, Minze-, Erdbeer-, oder Rosmarin-Prosecco, oder lieber einen Ingwer-Rosen-Schaumwein? Beides unterstreicht jene Eigenschaften, die das Green Garden auch im Ganzen ausmachen: schick und raffiniert. Kreative, naturverbundene Küche vom Feinsten, ein bisschen Exklusivität und trotzdem nicht abgehoben.

Auch das Personal repräsentiert eine gute Mischung aus fein und bodenständig: Es ist äußerst zuvorkommend, wie in einem schicken Restaurant, kann aber auch Schmäh führen. Das Ambiente des Lokals ist wirklich einladend. Sehr viel grün – wie der Name schon erahnen lässt – ansonsten viel klassisches Weiß und ein verspielter Stil zwischen Landhaus und hippem Chic.

Tipp: Jeden ersten Sonntag im Monat findet im Green Garden ein veganer Brunch statt. Reservieren lohnt sich hier auf jeden Fall – und schadet übrigens auch für den regulären Restaurantbesuch nicht, denn Plätze sind begehrt – und das ganz zu Recht.