Das Sapa in der Lindengasse in Wien-Neubau eignet sich ideal als Restaurant für zwischendurch. Gleich ums Eck von der Mariahilfer Straße, liegt es zentral und ist gut erreichbar. Sowohl für die schnelle Reispapierrolle in der Mittagspause, als auch für den Hunger beim Shopping. Aber auch einfach für spontane Abende, an denen man gerne auswärts essen möchte, ist das Sapa eine gute Anlaufstelle. Nicht immer hat man Lust, Neues auszuprobieren, oder lange zu überlegen, welches Lokal es diesmal werden soll. In diesem Fall: Ab ins Sapa! Der Grund: Die Speisekarte ist eher klein, aber solide und facettenreich. Bei öfterem Besuch hat man sich schnell durch die Karte gekostet und ein paar Lieblingsgerichte gefunden, die immer wieder überzeugen.

Während der Tagesteller oftmals sehr fleischlastig ist, ist das Bestellen „à la carte“ einfach und übersichtlich, denn es gibt eine extra Speisekarte für vegetarische Gerichte. Diese sind im Übrigen, mit zwei Ausnahmen, durchgehend vegan. Da die meisten Speisen nach vietnamesischer Tradition auf Reis-Basis sind (inklusive einer Vielfalt an Reispapier- und Reisnudelgerichten), eignet sich das Sapa außerdem bestens für Menschen, die glutenfrei speisen möchten. Die Portionen sind groß, das Gemüse frisch und das Servicepersonal sehr freundlich.

Unsere Favoriten sind zum einen die Sommerrollen, die mit einer köstlichen Sauce aus roten Bohnen serviert werden. Zum anderen hat es uns ToBun angetan, ein Wokgericht mit Reisnudeln, Gemüse und klein geschnittenen, frittierten Reispapierrollen, die dem Ganzen einen speziellen Touch verleihen. Wer danach immer noch nicht satt ist, sollte einen Blick in die Dessert-Vitrine werfen. Dort wartet eine geschmackvoll aufbereitete Auswahl an hübschen, veganen Leckereien, die sowohl Mund, als auch Augen ein Vergnügen bereiten. Wer „Vietnam“ denkt, muss außerdem immer auch ein bisschen „Frankreich“ mitdenken. Die Süßspeisen kommen nämlich frisch aus der französischen PâtisserieTart’a Tata, einem hübschen Bistro im Anschluss an das Sapa.

Die Getränkekarte bietet eine Auswahl an asiatischen Teesorten mit außergewöhnlichen Ingredienzien wie beispielsweise Popcorn, Reis oder Guarana. Das Ambiente ist sehr loungig und modern. Da das Sapa für viele auch ein Trinklokal ist, herrscht hier abends ein etwas höherer Lärmpegel, nicht zuletzt auch durch die Musik, welche zu späterer Stunde zunehmend lauter wird.  In jedem Fall aber ist das Sapa eine unkomplizierte, köstliche Variante des Auswärts-Essens. Für den kurzen (oder auch etwas längeren) Sprung ins kulinarische Vietnam kann man sich übrigens ein Plätzchen entweder im rauchfreien oder im Raucherbereich aussuchen. Beide Teile sind gut voneinander getrennt und in etwa gleich groß. In der warmen Jahreszeit lockt das Sapa obendrein mit einem netten kleinen Gastgarten, welcher zum gemütlichen Verweilen einlädt.  Hier kann gemütlich in der Sonne oder unter einem Schirm geschmaust werden.

Fazit:
Auf das Sapa ist immer Verlass. Mit einem Besuch hier kann man nichts falsch machen. Die Qualität ist top, die Portionen sättigend und zum Abschluss bitte immer wieder gerne eine delikate Nachspeise für die francophilen Naschkatzen unter uns.