Pirata Sushi

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Wer Sushi liebt und traurig ist, dass die Auswahl bei einer veganen Lebensweise dahingehend eher beschränkt sind, muss nicht länger suchen. Das Pirata in der Neubaugasse wartet mit einer sehr feinen Selektion an Maki, Uramaki und Nigiri auf.

Sushi Sushiplatten
Hier handelt es sich aber nicht nur um das gewöhnliche Gurken- oder Avocado-Maki, das auch beim Asia-Restaurant an jedem Eck zu finden ist. Es gibt einfallsreiche Kreationen wie Maki mit Nashi-Birne, oder Uramaki mit Ananas, Rucola und schwarzem Sesam, oder auch mit Süßkartoffel und Sellerie, eingelegter Zuchhini und vieles mehr.

Nicht nur sind das recht außergewöhnliche Geschmackserlebnisse, die kleinen Röllchen sehen auch noch wirklich schick aus. Ein Hingucker für Partys und dergleichen ist das Angebot des Pirata auf jeden Fall.

Die Atmosphäre ist ein wenig schrullig, denn das Lokal bleibt seinem Motto treu und setzt auf Pirat_innen-Flair. Das reicht von der Deko bis hin zu den Namen der Speisen. Auch gibt es T-Shirts, Taschen und anderen Merchandise direkt vor Ort zu kaufen. Das Lokal ist relativ intim, denn es ist wirklich nicht groß und die Tische sind nah beieinander.

Das Personal ist wirklich sehr zuvorkommend und erklärt gerne alle genauen Details zu den vielen unterschiedlichen, ausgefallenen Häppchen und ist auch mal für ein Schwätzchen zu haben.

Die Toilette ist jedoch leider eher umständlich zu erreichen und nicht barrierefrei, da sie im Nebenhaus im Obergeschoß ohne Lift liegt. Auch auf Licht wird dabei größtenteils verzichtet und im Großen und Ganzen ist es ratsam, den Toilettenbesuch auf andere Lokalitäten zu verschieben.

Preislich liegt das Pirata ziemlich weit oben. Das ist schade, denn alles in allem stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis meiner Meinung nach so leider nicht ganz.

Dennoch kann ich das Lokal sehr empfehlen für alle, die gerne außergewöhnliche Geschmäcker probieren und sich fischfrei durch die leckeren japanischen Häppchen kosten möchten. Oder aber auch für all jene, die überzeugten Fisch-Verfechter_innen nahebringen möchten, dass gelungene Maki durchaus auch ohne tierische Produkte möglich ist.