Matcha Komachi

Info

Ich glaube, das Matcha Komachi in der Operngasse ist mein neues Lieblingsrestaurant. Das entzückende kleine Lokal verströmt einen typisch japanischen Flair. Überall stehen und hängen liebliche traditionelle Kleinigkeiten, die eine heimelige Wohlfühlatmosphäre schaffen.

Wie der Name schon sagt, dreht sich hier alles um Matcha. Neben dem tradidionellen Matcha Latte, der in heißer und kalter Version und mit Soja- oder Vanille-Sojamilch bestellt werden kann, gibt es auch Matcha Smoothies und Matcha Sweets, wie Törtchen und Eiscreme, wovon allerdings leider nicht alles vegan ist.

Auch aus einer Reihe weiterer traditionell japanischer Teesorten kann ausgewählt werden. Mir schmeckt zum Beispiel besonders gut der Tee mit geröstetem Reis. Meistens entscheide ich mich dann aber doch für den Matcha Latte, weil mir dieser zuhause einfach noch nicht so perfekt gelingt wie dort. Apropos: für alle Matcha Enthusiast_innen, die ihr Matcha Game auch zuhause verbessern möchten gibt es hier hübsches Matcha-Zubehör wie den klassischen Bambus-Besen zu kaufen.

Das Essen ist wirklich top und die vegane Auswahl ist nicht nur recht groß, sondern auch entsprechend in der Speisekarte gekennzeichnet. Von Udon, Ramen und Somen Nudeln, die ich persönlich besonders toll finde (vor allem auch weil sie als richtiger Augenschmaus serviert werden), über Curries bis hin zu Sushi und Maki ist so einiges dabei, was das Herz begehrt.
Ich bin ein großer Fan der Vorspeisen, die in der Speisekarte als “japanische Tapas” bezeichnet werden. Diese sind dazu gedacht, für den ganzen Tisch bestellt zu werden, so dass alle von der Vielzahl an köstlichen Leckereien kosten und naschen können. Es fällt mir sehr schwer, hier einen Favoriten zu nennen, denn ich habe mich schon durch alle der veganen Varianten gekostet und wirklich jede einzelne davon für sehr lecker befunden. Da hilft also nur: sich ein paar Leute schnappen und ins Matcha Komachi mitnehmen – und dann gleich die ganze Bandbreite an Vorspeisen bestellen.
Was mich außerdem sehr begeistert, ist, dass die Vorspeisen auf ausgesprochen schönem Geschirr serviert werden. Aus echten Muschelschalen und Schälchen in der Form von Fischen zu essen, machen das kulinarische Erlebnis gleich noch ein Stück besser, wie ich finde.

Was in einem japanischen Restaurant natürlich auch nicht fehlen darf sind Onigiri. Diese sind in ihrer Simplizität ziemlich genial. Das Rezept besteht darin, beliebige Zutaten in frisch gekochten Reis zu packen, der dann in eine Dreiecksform gebracht wird. Drumherum kommt noch ein wenig Nori-Seetang, der das Ganze nicht nur handlich zu greifen, sondern auch geschmackvoll und schön anzusehen macht. Das Ergebnis ist kompakt und haltbar und lässt sich sehr einfach transportieren.
Direkt am Eingang wird man von einer hübschen Vitrine begrüßt, in der sich eine Selektion von Onigiri und Nachspeisen befindet. Zwar sind hiervon nur wenige vegan, aber diese dafür sehr lecker und ideal als kleiner Snack zum Mitnehmen. Auch alle anderen Speisen können übrigens zum Mitnehmen bestellt werden.

Das Personal ist wirklich sehr zuvorkommend und von der gemütlichen Atmosphäre habe ich ja bereits geschwärmt. Der hübsche japanische Krimskrams, der das Restaurant ziert, ist teilweise übrigens auch käuflich. Von kleinen, kitschigen Deko-Elementen bis zum authentischen Geschirr kann man sich hier ein Stückchen Japan mit ins eigene Heim nehmen.

Für alle, die gerne im Freien sitzen: Im Sommer werden vor dem Lokal ein paar kleine Tischchen und Sonnenschirme aufgestellt. Ich persönlich finde es drinnen aber sogar schöner, denn es fühlt sich wirklich ein bisschen so an, als würde man für eine Weile in den fernen Osten flüchten.