Harvest-Bistrot

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Am hübschen, ruhigen Karmeliterplatz im zweiten Bezirk liegt ein ganz besonderer kulinarischer Geheimtipp für Wochenend-Genussmenschen: Das „All You Can Eat“ Brunch-Buffet am Wochenende im veganen Bistrot Harvest ist absolut zu empfehlen. Man weiß gar nicht, was man zuerst essen soll. Das Gulasch mit Knödel? Fisch- oder Fleischlaibchen? Suppe? Oder doch ein klassisches Frühstück mit Gebäck, Marmeladen, Aufstrichen und Tofu-Scramble? Was das Herz begehrt, ist da – und noch ein paar Sachen mehr.

Am Wochenende wimmelt es hier angenehm und ist aber doch überschaubar, so dass kein Gedränge am Buffet entsteht. Nach Lust und Laune lässt es sich hier schmausen und plauschen. Auch selbst gemachte Limonade (Achtung, giftgrün!) und verschiedene, zum Teil ausgefallene, Teesorten sind im Angebot. Das Ambiente: Ein bisschen Berlinerisch von der Einrichtung, aber doch mit dem gewissen Wiener Charme. Schnörkelig schick, mit kitschigen Kleinigkeiten wohin das Auge reicht.

Reservieren ist auf jeden Fall zu empfehlen, doch wer sich spontan entscheidet, bekommt oft auch noch ein kleines Plätzchen für Zwei in einem der vielen Winkel. Das Personal ist trotz Full House stets sehr aufmerksam und freundlich. Auch wer lieber lang schläft, kommt hier nicht zu kurz, denn dar Brunch geht bis 18:00 Uhr.

Das Harvest ist ein rein veganes Bistrot – das an sich ist schon positiv hervorzuheben, auch im immer veganfreundlicher werdenden Wien. Die einzige Ausnahme: die Kuhmilch, die man optional in den Kaffee haben kann.

Doch nicht nur am Wochenende ist hier Buffet angesagt. Unter der Woche gibt es ein Mittagsbuffet – eine wunderbare Möglichkeit, in der Mittagspause an ein warmes, gesundes und topleckeres veganes Mahl zu kommen. Das ist nicht selbstverständlich in den meisten Grätzeln Wiens. Wer also rund um den Karmeliterplatz arbeitet, kann sich sehr glücklich schätzen.

Gekocht wird mit frischen, bestmöglich regionalen und Bio-, sowie Fair Trade Zutaten und einer Extraportion Liebe. So manches Gericht wird mit selbst gezogenen Blüten geziert und auch einige der verwendeten Kräuter kommen direkt aus dem eigenen Garten.

Gespeist wird hier außerdem à la carte. Die Standard-Speisekarte reicht von Klassikern wie dem Clubsandwich über Burger und Döner, bis hin zu Curries und Dahls. Eine Rundumschau von Gerichten aus aller Welt, die aber auch nicht vorm altbekannten Rahmgulasch mit Serviettenknödeln Halt macht. Die Knödel sind übrigens eines unserer Favourites des Harvest. An diese kommt kaum ein anderes, bisher von uns getestetes Restaurant heran.

Zu guter Letzt gibt es dann noch die „süße Vitrine“. Allein beim Reinschauen läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Ein Blick auf die Kuchen, Torten und anderen Dessert-Kreationen genügt, um zu wissen: Da ist noch Platz im Bauch! Die Intention des Lokals war es, einen „sweet spot“ zu schaffen, der alle Sinne anspricht und mit Genuss versorgt. Besonders am Herzen liegt dem Team eine innovative Küche, ohne sich jedoch ganz von der klassischen Cuisine zu entfernen. Diesen Ansprüchen wird das Harvest auf jeden Fall gerecht.

Auch an Menschen mit Getreide-Unverträglichkeiten wird gedacht. Innovativ, aufgeschlossen und weltoffen also. Und das alles im Rahmen eines gar nicht so kleinen, aber sehr feinen Hot Spots mitten im zweiten Bezirk.