Gorilla Kitchen

Info

Angefangen als mobile Küche bei diversen Märkten und Festivals (daher auch der Name „Gorilla“, in Anlehnung an „Guerilla“) über den ersten fixen Take-away Verkaufsstandort in der Ziegelofengasse in Margareten hat die Gorilla Kitchen seit Anfang März 2016 in der Gußhausstraße im 4. Bezirk ihre Pforten eröffnet.

Mit viel Liebe und Leidenschaft wird dort vor allem ein Klassiker der Tex-Mex-Küche zubereitet: Burritos

Doch nicht nur Omnivor_innen kommen dort auf den Geschmack. Neben fleischigen Burritos werden auch zwei vegane Weizentortillas gerollt: Die Varianten Tofu Lotus und Mangold Kichererbsen stehen zur Auswahl. Als (Low-Carb-)Alternative auch als Burrito Bowl, die in einer Schüssel anstatt in der Flade serviert wird.

Preislich sind die Burritos nicht ohne. Doch dafür bekommt man eine relativ große „handgemachte Ware“ ohne 08-15-Zutaten (sogar die Saucen werden selbstgemacht. Doch dazu später mehr …), die richtig satt macht.

Gorilla Kitchen Zubereitung von Essen Burritos bei Gorilla Kitchen
Die Gorilla Kitchen kann aber mehr als „nur“ Burritos. Auch Sandwiches stehen auf der Karte. Das Avocado-Pilz-Sandwich kann ohne Käse bestellt werden und ist mehr als nur ein Geheimtipp. Als Ruccola-Fan war ich besonders entzückt, als ich neben Avocados und Kräuterseitlingen auch meinen Lieblingssalat im Sandwich wiederfand.

Als vegane Beilage können knusprige Nachos mit Guacamole oder ein Coleslaw bestellt werden, der auf Wunsch ohne Sauerrahm und Crème fraîche angerichtet wird. Und es dürfte wohl niemanden wundern, dass hippe Getränke im Kühlschrank zu finden sind (von Makava über Fritz-Kola bis hin zu Frucade).

Zurück zu den Burritos. Mein persönlicher Favorit ist die Version mit Lotuswurzel. Zusammen mit Bohnenmus, Limettenreis und Salat kann man sich die Füllung mit vier Salsas aufpeppen lassen. Von mild bis höllisch scharf sind das Avocado-Tomaten, Orangen-Chili, Tomaten-Oliven-Karpern oder Habanero-Limette (Achtung: Die ist wirklich seeeeehr scharf!). Tipp für alle, die sich nicht entscheiden können: Das Personal ist super-freundlich und mixt auf Wunsch auch gerne Salsas zusammen.

Apropos Service: Ähnlich wie bei der Swing Kitchen ordert man im klassischen Fast-Food Stil an der Theke, bekommt eine Bestell-Nummer und kann während dem Warten zusehen, wie die Burritos im Hintergrund in der Küche zubereitet werden. Warten muss man aber nicht im Stehen, sondern kann es sich auf diversen Sitzgelegenheiten (eine Handvoll kleiner Tische sowie auch Stehtische mit Barhocker stehen zur Verfügung und im Sommer ladet sogar eine Heurigengarnitur zum draußen Verweilen ein) im Lokal gemütlich machen. Wobei gemütlich relativ ist, da die Einrichtung sehr schlicht und zweckmäßig ist und es auch einen relativ hohen Lärmpegel im Lokal hat. Vor allem zur Mittagszeit, wo viele Gäste ihre Burritos zum Mitnehmen bestellen.

Wer nicht im Lokal warten mag, kann sich sein mexikanisches Soul-Food auch über foodora nach Hause bestellen. Wobei der Besuch im Lokal schon alleine wegen dem gelungenen Logo (affengeil!) einen Besuch wert ist.