Fu Cheng

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Das Fu Cheng in Linz bietet authentische asiatische Küche in netter Atmosphäre.

Im Chinesischen wird die Frage “Schon gegessen?” gerne auch als Begrüßung verwendet. Diesen besonderen Stellenwert der Essenskultur nimmt sich das Fu Cheng zum Vorbild. Das Restaurant möchte seinen Gästen die Wichtigkeit von Essen, vor allem auch in einem sozialen Kontext, vermitteln.

Fu Cheng Außenansicht Fu Cheng

Die Speisen werden nach Originalrezepten zubereitet und das kommt geschmacklich auch zur Geltung. Es wird bewusst auf Glutamat verzichtet und ausschließlich frisches Gemüse der Saison verwendet.

Für vegane Leckermäuler bietet das Fu Cheng eine leckere Auswahl und Tofu wird hier auch als abwechslungsreiche Alternative zu Fleischgerichten gesehen.

Als Vorspeise lockten mich besonders der Seetang-Salat und der gebackene Tofu in süß-saurer Sauce.

Die veganen Satéy Spieße in pikanter Erdnuss-Sauce mit frischem Gemüse und Reis haben es mir ganz besonders angetan. Diese habe ich zuvor nämlich noch nirgendwo in veganer Variante gesehen. Äußerst lecker!

Gebratene Nudeln gibt es hier in vielerlei Versionen. Zum Beispiel auch mit knusprigem, veganen Hühnerfilet. Auch das ist etwas, das sich, vor allem in der Stahlstadt, nicht allzu oft findet!

Dienstag bis Freitag gibt es hier außerdem ein Mittagsmenü. Hier hat man die Wahl zwischen vier Gerichten, von denen eines vegan ist. Dazu wird eine Vorspeise serviert.

Absolut begeistert war ich allerdings von einer der Nachspeisen. Moaji sind Klebereisbällchen mit süßer Füllung und schmecken meiner Meinung nach einfach vorzüglich.

Die Atmosphäre ist vor allem durch das nette Personal so angenehm. Die kleinen Holztische in einer modern gestalteten Umgebung tun ihr Übriges für ein sehr angenehmes Essens-Erlebnis.
Gerne kann man die Speisen auch mitnehmen, was ich getan habe und ich kann bestätigen: sie sind auch am nächsten Tag noch sehr schmackhaft.

Preislich befinden wir uns hier eher im oberen Bereich. Wer authentisches asiatisches Essen zu schätzen weiß, wird aber eventuell um einen Besuch im Fu Cheng trotzdem nicht herumkommen.