Dancing Shiva Superfoods

Info

Wie der Name schon vermuten lässt, spielen im Dancing Shiva Superfoods in der Wiener Neubaugasse die „Superfoods“ die Hauptrolle. Damit die Nährstoffe dieser Lebensmittel nicht verloren gehen, werden alle Speisen und Getränke nach dem Rohkost-Prinzip zubereitet. D.h. es wird nichts gekocht, gebacken oder gebraten, sondern alles bei maximal 42°C zubereitet.

Dancing Shiva Außenansicht Dancing Shiva Innenraum

Das Dancing Shiva beweist eindrücklich, dass Rohkost weit mehr zu bieten hat als Zucchininudeln, Salate oder Smoothies. Auf der Speisekarte finden sich aktuelle Gerichte wie eine rohe Kokosmilch-Suppe mit Lemongrass (Tom Kha Raw), Raw Pad Thai oder eine Pizza Primavera (auf einem hausgemachten Pizzaboden aus Zucchini und Mandeln). Wraps, Bowls, Salate und köstliche Nachspeisen (von Brownies über einen Cheescake bis hin zu einem veganen Topfenknödel aus Süßlupinen) runden das Angebot ab.

95% des Angebotes sind rein vegan. Nur Honig kommt in manchen Getränken vor und das Restaurant arbeitet ohne Tofu, Seitan und anderen Fleischersatzprodukten. Die Preise sind zwar leicht erhöht, jedoch fair – auch, da alle Lebensmittel in Bio-Qualität sind.

Ich probierte eine ayurvedische Fastensuppe mit gelben Linsen und Basmati-Reis, die mit Kurkuma, Ingwer, Koriander sowie Kürbiskernöl abgeschmeckt war. Die Suppe hat mich nicht ganz überzeugt, aber die Haupt- und Nachspeise dafür umso mehr. Das Raw Phad Thai mit Sprossen, Karotten, Weißkraut, Sellerie und Shitake-Pilzen überzeugte nicht nur geschmacklich – liebevoll angerichtet mit Blüten und frischem, knackigen Gemüse war es auch ein optisches Highlight. Abgerundet wurde das Raw-Geschmackserlebnis mit einem köstlichen Topfenknödel mit Beerencreme.


 Raw Pad Thai bei Dancing ShivaTopfenknödel bei Daning Shiva

Nebst den köstlichen Speisen überzeugt auch das Ambiente. Betritt man das ehemalige Geschäft für indisches Kunsthandwerk, Textilien und Düfte, so befindet man man sich im Shop-Bereich des Restaurants, wo u.a. alle Superfoods sowie Smoothies und rohköstliche Snacks und Kuchen auch „to go“ gekauft werden können. Im hinteren Teil eröffnet sich dann das Restaurant, dass mit vielen Pflanzen für ein entspanntes und ruhiges Ambiente sorgt. Geheimtipp: An der Küche vorbei, verbirgt sich auch ein kleiner, idyllischer Gastgarten.

Dancing Shiva Garten

Fazit: Egal, ob man Rohkost-Fan ist oder (noch) nicht. Das Dancing Shiva bietet ein Geschmackserlebnis der besonderen Klasse und zeigt, was mit Rohkost-Küche so alles möglich ist. Aber überzeugt euch selbst und lasst euch überraschen und verwöhnen. ;-)